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Lack-Lexikon

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Begriff Definition
Salzausblühungen

Abscheidungen von Salzen auf Mauer- und verputzten Wandflächen entstehen durch Verdunsten salzhaltigen Wassers. Ursache: Feuchtigkeit gerät infolge Schlagregeneinwirkung oder wegen unzureichend isolierter Grundmauern in das Mauerwerk und löst Salze aus Putz und Steinen.

Säure

Säuren sind Verbindungen, deren wässrige Lösungen sauer reagieren. Sie bilden mit Laugen Salze. Es gibt starke Säuren, z. B. Schwefelsäure, und schwache Säuren, z. B. Essigsäure. Konzentrierte Säuren können stark ätzend wirken.

Saurer Regen

Regenwasser sollte bei Berücksichtigung des atmosphärischen Kohlendioxid-Gehaltes einen pH-Wert von etwa 5-6,5 haben. In der Regel liegt der pH-Wert des Regenwassers im Mittel zwischen 4 und 4,6. Das ist die zehn- bis zwanzigfache Säuremenge gegenüber den natürlichen Säureverhältnissen. Diese Übersäuerung ist auf den Gehalt von Schwefel- und Salpetersäure zurückzuführen. Diese Säuren bilden sich in der Atmosphäre als Folge der Schwefeldioxid- und Stickoxid- Belastungen. Der saure Regen wird für viele Korrosionsschäden verantwortlich gemacht.

SCHABLONIEREN

Ein Verfahren zum Auftragen eines Musters, indem Farbe mit einem Pinsel oder Schwamm etc. durch eine auf die Fläche aufgelegte, ausgeschnittene Schablone aufgetragen wird.

SCHATTIERUNG

Eine Schattierung wird erzeugt, wenn eine Farbe mit Schwarz versetzt wird. Es ist eine dunklere Variante der Farbe.

SCHELLACK

Alkohollösliches, klares bis orangefarbenes Harz, das aus Stocklack gewonnen wird. (Stocklack ist eine Substanz, die von Insekten (Lackschildlaus) auf Zweigen ausgeschieden wird - vor allem in Indien). Wurde früher zur Versiegelung und Klarlackierung von Fußböden, zur Versiegelung von Astknoten und in Grundierungen auf "Alkoholbasis" verwendet. Als Verdünner dient denaturierter Alkohol.

SCHEUERBESTÄNDIGKEIT

Die Eigenschaft eines Anstrichs, häufiges Reinigen mit Wasser und Bürste, Schwamm oder Tuch und einer Scheuerseife zu überstehen, ohne dadurch abzunutzen oder sich zu verfärben.

SCHIFFSFARBEN

Farben und Lacke, die so formuliert sind, daß sie das Eindringen von Salzwasser verhindern und durch das Seeklima nicht geschädigt werden.

SCHIMMEL

Ein schwarzer, grauer oder brauner Pilz, der die Oberflächen von Anstrichen oder Dichtungsmassen befallen kann. Wächst meistens auf Flächen, die zu Feuchtigkeit neigen und wenig oder kein Sonnenlicht erhalten.

SCHIMMELFESTIGKEIT

Die Eigenschaft einer Farbe oder Dichtungsmasse, dem Befall durch Schimmelpilze an der Oberfläche zu widerstehen.

SCHLEIFBAR TROCKEN

Trocknungszustand eines schleifbaren Anstrichs, bei dem er geschliffen werden kann, ohne übermäßig am Schleifpapier zu kleben oder dieses zuzusetzen.

Schleifpapiere

Glas, Sand, Schmirgel, Flint, Karborundpapiere. Diese sind in das Schleifmaterial in Form kleinster Splitter oder gemahlener Kristalle eingetragen. Bezeichnet werden Schleifpapiere nach ihrer Körnung von grob bis fein durch Zahlen.

Schleifstaub

Beim Trockenschleifen entsteht Schleifstaub, der bei der Ausführung von Lackierarbeiten in Betracht zu ziehen ist. Werden oxidativ trocknende Lacke maschinell geschliffen, so ist der Schleifstaub aus den Maschinensäcken auf jeden Fall bei Arbeitsschluss zu entfernen, da sonst Überhitzungs- und Brandgefahr besteht. Beim Schleifen alter Anstriche, z. B. Lasuranstriche, dürfen Stäube nicht eingeatmet werden. Gleiches gilt für trockenes Schleifen alter, bleifarbenhaltiger und zinkchromathaltiger Lacke (Atemschutz).

SCHNELLSCHLIFFGRUND ("SANDING SEALER")

Besonders harte erste Lackierschicht, die zur Versiegelung und Füllung dient, die Maserung des Holzes aber nicht verdeckt. Die Oberfläche wird geschliffen, bevor die nächsten Schichten aufgetragen werden.

SCHWAMMTUPFEN

Anstrichtechnik für den Innenbereich, bei der ein Naturschwamm benutzt wird, um eine "Lasurschicht" durch Tupfen entweder aufzutragen oder teilweise zu entfernen.

SEIDENGLANZ-FINISH

Eine Farbe mit einem Glanzgrad zwischen Hochglanz und Seidenmatt.

SEKUNDÄRFARBEN

Farbtöne, die entstehen, wenn zwei Primärfarben gemischt werden. Es handelt sich um Orange, Grün und Lila.

SELBSTREINIGEND

Bestimmte Farben für Außenanstriche sind so konzipiert, daß sie relativ schnell kreiden bzw. abwittern, sodaß sie ein weißes, sauberes Aussehen behalten.

SETZEN / ABSETZEN

Das Absinken von Pigmenten oder anderen Feststoffen in einer Farbe, wenn diese längere Zeit in einem Behälter steht, sodaß sie sich am Boden des Behälters ansammeln.

SICHERHEITSDATENBLATT (SIDABLA)

Ein Informationsblatt, das vom Hersteller bezüglich der Sicherheit, Handhabung und Vorsichtsmaßregeln im Zusammenhang mit Materialien herausgegeben wird, die am Arbeitsplatz verwendet werden.

SILAN

Eine silikonartige Substanz, die Dichtungsmassen und Kitten zugesetzt wird, damit sie unter feuchten Bedingungen besser auf Glas und Aluminium haften.

Silicone

Kunststoffe, denen ein Silizium-Sauerstoff-Gerüst zugrunde liegt. Silicone und siliconhaltige Stoffe werden technisch und chemisch vielfältig eingesetzt. Neben industriellen Anwendungen interessieren für das Bautenanstrichmittelgebiet wässrige Dispersionen von Silikonharzen (Silicon-Emulsionen) zur Hydrophobierung von Mauerwerk, Silicon-Antischaummittel, Silicon-Dichtstoffe und -Dichtprofile. Bei Silicon-Dichtprofilen ist Vorsicht geboten, da sie die Anwendung von Anstrichmaterialien stark einschränken.

SILICONHALTIGE ACRYLDICHTUNGSMASSE

Ähnelt einer Acryldichtungsmasse, hat jedoch einen geringen Silan-Anteil (daher der Name), der unter feuchten Bedingungen die Haftung auf Glas und Aluminium verbessert.

Silico°Therm

Produktbezeichnung aus dem Lieferprogramm des Süddeutschen Lackwerks (www.wetterwart.com, www.sl-coatings.com) für hochhitzefeste Lacksysteme und Polysiloxanbeschichtungen.

SILIKA / KIESELERDE

Ein Pigment, das aus zerkleinertem oder zermahlenem Quarzsand hergestellt wird. Ein verstärkender Füllstoff für Farben, verleiht Beständigkeit gegen Scheuerglanzstellen, sorgt für homogenen Glanz und gute Mattierung.

SILIKON

Verbindung, die bei der Herstellung von Bindemitteln eingesetzt wird und durch hervorragende Hitzebeständigkeit, hohe Wasserabweisung und Chemikalienbeständigkeit gekennzeichnet ist. Eine Hauptkomponente von bestimmten Dichtungsmassen und bei der Formulierung von vielen wirksamen Antischaummitteln für Latex- bzw. Dispersionsfarben.

SPACHTELMASSE

Ein Pulver, das mit Wasser vermischt wird, oder eine gebrauchsfertige Masse, die hauptsächlich zum Ausfüllen von großen Rissen in Wänden verwendet wird. Trocknet hart aus und kann geschliffen und überstrichen werden, verträgt aber keine zu starken Bewegungen im Substrat.

SPANNUNGSRISSBILDUNG

Ein Anstrichfehler, der wie ausgetrockneter, aufgerissener Schlamm aussieht. Er tritt auf, wenn ein Anstrich zu dick aufgetragen wird, z.B. in den Ecken.

SPECKGLANZ

Ungleichmäßiger Glanz oder Farbton, der aus einem unversiegeltem Untergrund oder zu hohen oder niedrigen Temperaturen beim Trocknen resultiert.

SPERRGRUNDIERUNG

Eine flüssiger Anstrichstoff zur Versiegelung von Holz, Putz usw. Verhindert, daß die Oberfläche Farbe oder Lack absorbiert. Sperrgrundierungen können transparent sein und als Grundiermittel fungieren. Manche Sperrgrundierungen sind darauf ausgelegt, nicht überstrichen zu werden.

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