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Lack-Lexikon

P

Begriff Definition
Peroxide

Das anorganische Wasserstoffsuperoxid wird zum Bleichen von Holz verwendet. Peroxide dienen weiter zur Härtung von ungesättigten Polyesterharzen.

Pestizide

Unter Pestiziden sind Stoffe zu verstehen, die zur Bekämpfung von tierischen und pflanzlichen Schädlingen eingesetzt werden.

PFLANZENÖL

Öl, das aus den Samen oder Nüssen von Pflanzen gewonnen wird. Manche dieser Öle sind "trocknende Öle" wie z.B. Lein-, Soja-, Tung- und Oiticicaöl, die als Bindemittel für Farben und Lacke auf Ölbasis verwendet werden.

pH-Wert

Zahlenreihe von 0-14, die den alkalischen, neutralen oder sauren Charakter eines in Wasser gelösten Stoffes angibt. Bestimmung erfolgt auf einfache Weise mit pH-Papier, das mit Farbstoffen getränkt ist. Diese zeigen nach abgestufter Farbskala den pH-Wert an. 0 - <7 = sauer; 7 = neutral; >7 - 14 = basisch

Photooxidantien

Photooxidantien können in der Luft durch Verbindung von Kohlenwasserstoffen und Sauerstoffen entstehen. Dies insbesondere unter Einfluss intensiver Sonneneinstrahlung. Es entstehen Reaktionsprodukte, wie z. B. Ozon; wenn der Gehalt von Ozon ca. 300 ug/m3 Luft übersteigt, können Schädigungen auftreten (Smog).

PIGMENT

Eine pulverförmige Substanz, die zu den Grundbestandteilen einer Farbe oder Dichtungsmasse gehört. Sie bestimmt den Weißgrad oder Farbton, die Deckkraft und das Volumen.

Polyamine

Härtungsmittel für Epoxidharze.

Polyester

Lack- und Kunststoff-Rohstoffe, die durch Veresterung von Polycarbonsäuren mit Polyalkoholen entstehen.

Polyisocyanate

Härter für Mehrkomponentenlacke.

POLYMER

Ein kunststoffartiges Material, das aus chemischen "Monomeren" hergestellt wird, die wiederum aus Alkoholen und Petrochemikalien gewonnen werden. Bestimmte Polymere werden für Dispersionsfarben und Dichtungsmassen verwendet. Die Polymerpartikel des Bindemittels sind klein und in Wasser dispergiert. Die Mischung aus Bindemittelpolymerpartikeln und Wasser ist als Dispersion oder "Latex" bekannt.

Polymerisation

Chemische Zusammenlagerung mehrerer Moleküle eines ungesättigten Stoffes zu einer grossmolekularen Verbindung. Bei Zusammenlagerung gleicher Stoffe: (Homo)polymerisation. Bei verschiedenartigen Ausgangsstoffen: Mischpolymerisation.

POLYURETHANLACK

a) Ein Anstrichstoff, der oft auf einer Polyurethandispersion basiert, die häufig mit Reinacrylaten gemischt wird. b) Zweikomponenten-Reaktionslack. Polyurethanlacke sind gut haftende, hart elastische und chemikalienbeständige Anstrichmaterialien

POLYVINYLACETAT

Ein Bindemittel, das u.a. in Latexwandfarben für den Innenbereich verwendet wird.

Pot-Life

(siehe: a)Topfzeit b)Reaktionslacke)

PUNKTUELL ODER STELLENWEISE AUSBESSERN

Auftragen von Farbe auf kleine Bereiche gestrichener Flächen, um nicht erfaßte, frei gebliebene Stellen, Kratzer und Bereiche, an denen die Farbe zerstört wurde, auszubessern, damit die Integrität des Anstrichfilms wieder hergestellt wird.

PUR-Härter

Polyisocyanat zum Härten von PUR- oder DD-Lacken.

PVA

Polyvinylacetat. Ein Bindemittel, das - wie Vinylacrylat - in wasserbasierenden Farben verwendet wird.

PVC

Polyvinylchlorid - der Hauptbestandteil von Vinylkunststoff.

PVK

Pigment-Volumen-Konzentration. Das Verhältnis des Volumenanteils der Pigmente eines Anstrichmittels zum Gesamtvolumen von dessen nichtflüchtigen Bestandteilen (d.h. Pigment und Bindemittel). Die Zahl wird normalerweise als Prozentsatz ausgedrückt. Höhere Prozentwerte (z.B. 40% - 85%) ergeben sich bei matten Farben, während niedrigere Werte (z.B. 10 % - 25 % bei glänzenden und halbglänzenden Farben gegeben sind.

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