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Lack-Lexikon

Begriff Definition
ANORGANISCH

Stoffe, die nicht tierischen oder pflanzlichen Ursprungs sind. Zum Beispiel sind Minerale und einfache Salze anorganische Stoffe.

ANSATZ

Bereich, wo z.B. eine Farbschicht einen benachbarten frischen Anstrichbereich teilweise überdeckt ("überlappt"). Als Maler will man erreichen, daß dieser Übergang ohne sichtbaren "Ansatz" bleibt.

ANSTRICH

Beschichtung mit Farbe, Beize, Firnis, Lack usw., die auf einem Untergrund einen schützenden und/oder verschönernden Überzug bildet.

ANTIFOULINGFARBE/Antifoulimg

Speziell formulierte Farbe für z.B. Bootsrümpfe und Kaianlagen. Sie wirken dem Anwachsen von Algen und niederen Meerestieren entgegen.

Antioxidantien

Unter Antioxidantien sind chemische Verbindungen zu verstehen, die vor Veränderungen schützen. Beispiel: Einsatz von Hautverhinderern in Farben und Lacken.

APPLIZIERTES DECKVERMÖGEN

Bezieht sich nicht nur auf die Deckfähigkeit des Anstrichfilms, sondern auch darauf, wie die Farbe deckt, und zwar abhängig von der Filmdicke und wie glatt sie verläuft. Dabei muß berücksichtigt werden, wie die Farbe aufgetragen wird (Pinsel, Roller, Spritzen usw.).

ARBEITSSCHUTZBEHÖRDE (OSHA - OCCUPATIONA

Eine Behörde der US-Bundesregierung, die Gesundheits- und Sicherheitsstandards für Arbeitnehmer in den USA festlegt, z.B. PEL-Werte, d.h. Grenzwerte für die Exposition am Arbeitsplatz durch gefährliche Arbeitsstoffe. Diese Aufgabe wird in Deutschland von den Berufsgenossenschaften (z.B. der chemischen Industrie) wahrgenommen.

Aromatische Verbindungen

Unter aromatischen Verbindungen sind organische Kohlen- Wasserstoff-Verbindungen zu verstehen, die von Benzol abgeleitet sind. Beispiele: Toluol, Xylol, Trimethylbenzole.

ATMEN

Die Durchlässigkeit für Wasserdampf vom Untergrund durch den Anstrichfilm.

Aufrühren

Dem gründlichen Aufrühren der Lacke und Grundierungen wird oft zu wenig Bedeutung beigemessen. Die sich während der Lagerung infolge unterschiedlicher spezifischer Gewichte in der Dose in verschiedenen Schichten absetzenden Bestandteile des Lackmaterials müssen wieder homogen verteilt werden. Ein elektrischer Rührer erleichtert die Arbeit.

AUFSCHLIESSEN ("ANÄTZEN", AUFRAUHEN) DUR

Eine Methode zur Verbesserung der Haftung auf einem Metallsubstrat, indem man dieses vor dem Lackieren der natürlichen Witterung aussetzt.

Aufschwimmen oder Ausschwimmen

Lacke mit Pigmenten von sehr unterschiedlichen spezifischen Gewichten und unterschiedlicher Teilchengrösse neigen zum Aufschwimmen. Aufschwimmen kann zu deutlichen Farbveränderungen während der Trocknungsphase führen.

AUFSTEHEN DER FASERN

Das Aufquellen und Aufstehen kurzer, gebrochener Holzfasern durch Aufsaugung einer Flüssigkeit - besonders Wasser.

AUSBLEICHEN

Verlust der Farbintensität, gewöhnlich durch die Auswirkungen des Sonnenlichtes.

AUSBLÜHUNGEN

Weißliches Pulver (Salzablagerungen), das manchmal auf Mauerwerksflächen auftritt; wird durch Feuchtigkeit an die Oberfläche transportiert.

AUSLAUGUNG WASSERLÖSLICHER SUBSTANZEN AN

Auch genannt Wasserfleckenbildung. Meist ein beigefarbener, glänzender Rückstand, der sich an der Oberfläche bilden kann, wenn eine Außendispersionsfarbe unter kalten, feuchten Bedingungen aufgetragen wird, die ein langsames Trocknen der Farbe bewirken. Läßt sich nicht ohne weiteres abwaschen, verschwindet aber meist innerhalb von einem Monat durch die natürlichen Witterungseinflüsse.

Bakterizide

Bakterizide oder Pestizide sind Mittel zur Bekämpfung von tierischen und pflanzlichen Schädlingen. Bakterizide oder Pestizide sind wichtig für die Imprägnierung von Holz bei Grundierungen und Lasuranstrichen.

Basen

Im chemischen Sprachgebrauch versteht man darunter den Teil einer Verbindung, der zusammen mit Säuren Salze bildet. Im übertragenen Sinne wird die Bezeichnung "Basen" auch für die wässrigen Lösungen von Alkali- und Erdalkalioxiden in Wasser verwendet, wobei die jeweiligen Metallhydroxide gebildet werden.

BEIZE

Eine teilweise transparente Beschichtung, durch die Holz gefärbt werden kann, ohne die Maserung und/oder Struktur zu verdecken.

Benzin

Benzin ist ein aus Mineralöl gewonnenes Gemisch von yKohlenwasserstoffen. Benzin wird vielfach als Lösemittel eingesetzt. Benzin als Kraftstoff enthält gesundheits- und umweltgefährdende Beimengungen, wie z. B. Benzol.

Benzol

Benzol ist eine farblose, brennbare Flüssigkeit. Benzol wird eingesetzt zur Herstellung aromatischer Verbindungen in der organischen Chemie. Als Lösemittel wird Benzol nicht mehr eingesetzt. Benzol ist umweltgefährdend. Nicht mehr im Einsatz.

BERÜHRUNGSTROCKEN

Trocknungszustand eines Anstrichs, bei dem er genügend ausgehärtet ist, sodaß er leicht berührt werden kann, ohne daß etwas davon am Finger kleben bleibt.

Beschleuniger

Beschleuniger sind Stoffe, die, in kleinen Mengen zugesetzt, Reaktionen beschleunigen, z. B. Trocknungsbeschleuniger in oxidativ trocknenden Systemen (Sikkative).

Beständigkeit

Eigenschaft eines Anstrichfilms, sich unter mechanischen oder chemischen Einwirkungen nicht nachteilig zu verändern.

BINDEMITTEL
  1. Ein Bestandteil von Farbe, der die Pigmentpartikel zu einem gleichmäßigen, kontinuierlichen Anstrichfilm "bindet" und die Haftung der Farbe auf der Oberfläche bewirkt. Art und Menge des Bindemittels sind entscheidend für viele Leistungsmerkmale der Farbe - Abwaschbarkeit, Zähigkeit, Haftvermögen, Farbhaltung und Witterungsbeständigkeit. 2. Bei Dichtungsmassen eine Komponente, die die Pigmentpartikel zu einer homogenen Masse "bindet" und bewirkt, daß die Masse auf der Oberfläche haftet. Die Hauptleistungsmerkmale von Dichtungsmassen - Witterungsbeständigkeit, Haftvermögen und Flexibilität bei niedrigen Temperaturen - werden durch das Bindemittel bestimmt.
Biolacke

Anstrichmittelgeneration, ausgehend von umweltrelevanten Fragen. Das Angebot von Biolacken umfasst Imprägnierungen, Lasuren und Deckanstrichmaterialien. Basis sind in der Regel Naturrohstoffe (obwohl vielfach chemisch aufbereitet). Nach dem Stand der Technik resultieren im Vergleich oftmals unbefriedigende Resultate zu gleichartigen, synthetischen Beschichtungsstoffen.

BIOZID

Ein biologisch wirksames Additiv in Farben und Dichtungsmassen, das zugesetzt wird, damit Bakterien die Farbe oder Masse während der Lagerung nicht verderben können, oder damit der aufgebrachte Anstrichfilm nicht durch Schimmel verdorben wird.

Bläschenbildung

Luft- oder wassergefüllte bläschenförmige Erhebungen im Lackfilm, in fortgeschrittenem Zustand kreisrundes Abplatzen der Lackierung vom Untergrund durch Feuchtigkeitseinwirkung oder mangelhaft getrocknete Grundierungen. Die Feuchtigkeit kann während des Lackierungsprozesses (Tau, Spritzluft, Schleifwasser) in den Lackaufbau geraten oder durch hygroskopische Medien, Poren und Fehlstellen nachträglich unter den Lackfilm transportiert worden sein.

Blei

Blei ist ein Schwermetall. Hieraus resultiert die Verunreinigung der Umwelt mit Blei, also ist Blei als Umweltgift einzustufen. In Farben und Lacken wurde Blei früher als Bleiverbindung vielfach besonders für rote und gelbe Pigmente eingesetzt; Sikkative enthielten ebenfalls Bleiverbindungen. Blei ist heute weitgehend aus Anstrichfarben eliminiert.

BLOCKBESTÄNDIGKEIT

Die Fähigkeit eines Anstrichs, nicht zu kleben, wenn er auf zwei Flächen aufgetragen wird, die miteinander in Berührung kommen, z.B. Türblatt und Zarge, Fensterflügel und Rahmen.

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