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Informationen

                    zur REACH Verordnung

Das REACH-System basiert auf dem Grundsatz der Eigenverantwortung der Industrie. Nach dem Prinzip "no data, no market" dürfen innerhalb des Geltungsbereiches nur noch chemische Stoffe in Verkehr gebracht werden, die vorher registriert worden sind. Jeder Hersteller oder Importeur, der seine Stoffe, die in den Geltungsbereich von REACH fallen, in Verkehr bringen will, muss für diese Stoffe eine eigene Registrierungsnummer besitzen. Ein Jahr nach Inkrafttreten von REACH gilt die bisherige Gesetzgebung weiter. Nach dieser Zeit soll die ECHA, eine Agentur in Helsinki, voll arbeitsfähig sein. Die ECHA übernimmt vor allem die Organisation und Kontrolle im Prozess von REACH.

 

Gleichzeitig begann am 1. Juni 2008 die halbjährliche Vorregistrierungsfrist für bestimmte Stoffe. Die Vorregistrierung ist der eigentlichen Registrierung vorgeschaltet. Sie dient der Bildung von Foren, innerhalb derer sich unterschiedliche Hersteller und Importeure von gleichen Stoffen austauschen sollen. Im Gegenzug erhalten die Hersteller/Importeure mit der kostenlosen Vorregistrierung, je nach Stoffmengen und -eigenschaften, verlängerte Fristen für die Registrierung.

 

Wichtig:

 

Bei den von uns im Farb- und Lackbereich produzierten Materialien handelt es sich um Zubereitungen und nicht um chemische originäre Stoffe: Die Registrierungsfristen und –anforderungen nach REACH gelten für originäre Stoffe. Als Lackhersteller und damit als nachgeschalteter Anwender ist für uns eine REACH Vorregistrierung deshalb nicht vorgesehen.

 

Gemäß der REACH-Terminologie sind Farb- und Lackhersteller, wenn sie nicht eigene Stoffe herstellen/importieren, in der Regel sog. down stream user (=nachgeschaltete Anwender), die zwar nicht selbst registrieren müssen, aber durchaus von REACH betroffen sind. Zum einen müssen die Zubereitungen, die sie verarbeiten, Angaben enthalten, welche registrierten Stoffe (> 1 Tonne/Jahr) in der jeweiligen Zubereitung enthalten sind. Weiterhin sind in der gesamten Lieferkette die Informationen weiterzugeben (Art. 31 – 36 der Verordnung), die einen sicheren Umgang für Mensch und Umwelt mit den jeweiligen Chemikalien gewährleisten. Die Rechte und Pflichten der nachgeschalteten Anwender sind in den Art. 37 – 39 wiedergegeben.

 

Damit wir heute schon als nachgeschalteter Anwender sicher sein können, dass die erforderlichen Grundstoffe für die benötigten Zubereitungen der von uns an Sie gelieferten Lacke auch zukünftig längerfristig zur Verfügung stehen, haben wir schon jetzt bei unseren Stoffherstellern angefragt, ob sie beabsichtigen, ihren jeweiligen Stoff registrieren zu lassen. Gemäß Aussage unseres Vorlieferanten wurden alle von uns aktuell eingesetzten Produkte vorregistriert.

 

Eine zukünftige Belieferung mit den bisherigen Lackprodukten in der gewohnten Qualität ist nach heutigem Informationsstand somit für Sie sichergestellt. Über etwaige Änderungen bezüglich dieses Informationsstandes werden wir Sie umgehend informieren.

 

Sobald die Vorschriften in bezug auf REACH abschließend in Kraft treten und zum Tragen kommen, werden wir die Kennzeichnung, u.a. in den EG-Si.Datenblättern, REACH-konform ausführen.

 

SÜDDEUTSCHES LACKWERK

ZELLE GMBH&CO.KG

 

Thomas Di Filippo / Januar 2009

 

 


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